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Muhans Eltern wurden einst von einem Killerkommando dahingemeuchelt. Der Boß dieser Mörderbande nahm sie bei sich auf und
bildete sie zur willenlosen Killermaschine aus. Als sie eines Tages einen Auftrag erledigt, bekommt sie Gewissensbisse und
verschont ein Kind. Dadurch kommt die Polizei auf ihre Spur. Als sie dann das Kind noch bei sich aufnimmt, gerät sie auch mit
ihrem Ziehvater und seiner Yakuzabande aneinander.
Sicherlich braucht man nicht unbedingt einen Hochschulabschluß um die einfältige und vorhersehbare Geschichte von Killing
Angel Muhan, die nicht selten an Luc Bessons Leon erinnert, zu verstehen.
Auch die Darstellerleistungen sind hier nicht so der Bringer, doch dafür weißt diese japanische Produktion andere Qualitäten,
insbesondere die seiner mehr als knackigen Hauptdarstellerin Kataoka Reiko, auf. Kataoka, die ihre Reize schon in Filmen wie
Gonin 2, Kamikaze Taxi und The Black Angel voll ausspielen konnte, liefert eine gute Vorstellung als geschundenes Mega-Bitch
ab.
Obwohl Killing Angel Muhan deutlich im B-Film Look daherkommt, fällt auf, daß japanische Produktionen dieser Preisklasse nicht
mal annähernd so fürchterlich hingeschludert wirken, wie ähnliche Produktionen aus Hongkong. Ganz sicher hat auch Killing Angel
Muhan seine Längen, doch immer bevor es zu langweilig wird, wirft Regisseur Kanazawa Katsuji dem Zuschauer entweder eine
blutige Schießerei oder ein Sexgelage vor die Linse, so daß von gähnender Langeweile hier absolut keine Rede sein kann.
Vielmehr sorgt eine gehörige Portion an Blut, Gewalt und natürlich Sex für absolut spaßige Feierabenunterhaltung. Natürlich alles
unter der Voraussetzung, daß man sein Gehirn ausgeschaltet läßt, aber wem sollte das bei einer solchen Hauptdarstellerin schon
schwerfallen.
(S.G.)
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zur KILLING ANGEL MUHAN Kritik auf THE
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